Die LandesAStenKonferenz Rheinland-Pfalz spricht sich dafür aus, dass zukünftig auch an den rheinland-pfälzischen Fachhochschulen die Möglichkeit zur Promotion bestehen soll.„Die Annahme, dass an Fachhochschulen nicht geforscht würde und deswegen dort auch nicht promoviert werden kann, ist antiquiert und entbehrt heute jeglicher Grundlage“, so Björn Endres vom AStA der Fachhochschule Kaiserslautern (Standort Zweibrücken). „An einigen Fachhochschulen ist die Forschungsstärke teilweise höher als an manch einer Universität.“
Darüber hinaus sei durch den Bologna-Prozess auch ein Abschluss an einer Fachhochschule dem einer Universität absolut gleichgestellt.

„Allerdings sollten zur Qualitätssicherung zunächst nur forschungsstarke Professuren das Promotionsrecht erhalten“, so Erik Donner, Koordinator der LandesAStenKonferenz und Referent für Hochschulpolitik im AStA der Uni Mainz. Dies könne auch weiterhin durch externe Zweitgutachten, die z.B. von einer Universität kommen müssen, geschehen.

„Die Wissenschaftsministerin und die rot-grüne Koalition sollten sich den Vorstoß aus Schleswig-Holstein zum Vorbild nehmen und auch in Rheinland-Pfalz eine entsprechende gesetzliche Grundlage zur Promotion an Fachhochschulen schaffen“, so Björn Endres und Erik Donner abschließend.

PM 02: LAK für Promotionsmöglichkeit an Fachhochschulen

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